Im verlässlichen Rahmen für Unterricht und Ganztag, mit einem datengesteuerten Innovationsschub für eine zeitgemäße Förderung der Schülerinnen und Schüler und dem verstärkten Fokus auf die Verbesserung der Grundkompetenzen von Kindern startet Hessen in das neue Schuljahr 2026/2027. Bildungsminister Armin Schwarz sagte: „Wir verbinden Innovation und Dynamik mit einem realistischen Blick und der Verantwortung für die bestmögliche Bildung unserer Kinder. Auf uns können sich die Eltern auch in herausfordernden Zeiten verlassen. Die Tatsache, dass wir jetzt das Land sind mit den wenigsten Schulabbrechern, bestätigt unseren klaren Kurs und Kompass.“
Nach erfolgreichen Maßnahmen wie einer Deutschstunde mehr in allen zweiten Klassen wird die Deutschförderung für die Jahrgangsstufen drei und vier zum zweiten Schulhalbjahr um eine feste tägliche Lesezeit von 20 bis 25 Minuten ergänzt. Zudem wird die Nutzung des intelligenten Online-Lernsystems „bettermarks“ für Mathematik ausgeweitet. Mit der gezielten Nutzung erhobener Daten zu schulischen Leistungen werden Lehrkräfte unterstützt, ihren Unterricht noch effektiver auf die individuelle Förderung der Kinder auszurichten.
Für den beginnenden bundesweiten Rechtsanspruch auf den Ganztag für die ersten Klassen sind die Schulen in Hessen dank des frühzeitigen und konsequenten Ausbaus gut gerüstet. 97 Prozent der Grundschulen gehören einem der Ganztagsprofile an. Darum wird davon ausgegangen, dass jedem Kind in der ersten Klasse ein Ganztagsplatz zur Verfügung gestellt werden kann.
Zum Schulstart bietet das Land auch wieder das Elterntelefon an.